Verwaltungsgebühren in Belgrad steigen um 2,7 Prozent

12.10.2026

Die Mitglieder der Belgrader Stadtversammlung haben einen neuen Tarif für die lokalen Verwaltungsgebühren für das Jahr 2027 beschlossen. So sollen die Gebühren um 2,7 Prozent steigen, was insgesamt knapp 2,5 Millionen Euro in die Stadtkasse spülen soll. Die Regelung betrifft Verwaltungsleistungen der Stadt und der Stadtbezirke. Wer beispielsweise den Namen Belgrad im Firmennamen oder im Namen eines Vereins führen möchte, muss künftig rund 2.138 Euro bezahlen, gegenüber bisher etwa 2.082 Euro. Für die vorübergehende Nutzung öffentlicher Flächen wird eine Gebühr von rund 187 Euro fällig. Von der Gebührenpflicht ausgenommen sind unter anderem Anträge auf Zugang zu Informationen von öffentlichem Interesse sowie bestimmte Anträge auf Prämien und Förderungen für die landwirtschaftliche Produktion.

Quelle: Večernje novosti, Belgrad